Der eigene Hausverkauf gehört sicher zu den organisatorisch umfangreicheren Themen im Leben. Gleichzeitig hat dieser einen großen, finanziellen Einfluss auf den individuellen Hausverkäufer. Wichtige Dinge wie beispielsweise der angepeilte Verkaufspreis, der angestrebte Verkaufszeitraum sowie die Art des Immobilienverkaufs (also beispielsweise allein oder über einen Makler) müssen zunächst geklärt, beziehungsweise berechnet werden.
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Auf der anderen Seite muss auch eine Vielzahl an Dokumenten für den Verkauf zusammengetragen, beziehungsweise erstellt werden. Um hier nicht den Überblick zu verlieren, soll die nun folgende Checkliste dem Leser eine hilfreiche Unterstützung bieten, damit beim geplanten Verkauf der eigenen Immobilie alles nach Plan läuft.
Grundsätzlich ist der Verkauf eines Objektes in drei unterschiedliche Phasen unterteilt: die Vorbereitungsphase, die Verkaufsphase und die Übergabephase. Innerhalb der einzelnen Phasen sind unterschiedliche Tätigkeiten zu vollbringen, die jedoch allesamt erledigt werden müssen, um die Folgephase in Gang zu setzen. Die nächsten Abschnitte sollen sich daher einmal mit den einzelnen Verkaufsphasen im Detail beschäftigen.
Innerhalb der Vorbereitungsphase des Hausverkaufs müssen zunächst alle Dokumente zusammengetragen, beziehungsweise erstellt werden. Der Anforderungskatalog umfasst dabei die folgenden Dokumente:
Sind die genannten Dokumente zusammengetragen, beziehungsweise erstellt, so kann es im nächsten Schritt an die Immobilienbewertung gehen. Bei dieser muss der angestrebte Verkaufspreis der eigenen Immobilie anhand verschiedener Kriterien berechnet werden – dabei sollte jedoch weder zu hoch, noch zu niedrig angesetzt werden.
Sobald die Vorbereitungsphase abgeschlossen wurde, kann sich der Verkaufsphase gewidmet werden.
Diese unterteilt sich in die Suche nach potenziellen Kaufinteressenten, die Organisation von Besichtigungsterminen sowie die Finalisierung des Verkaufs durch den Notartermin. Hier sollte mit der Organisation verschiedener Besichtigungstermine für private und gewerbliche Interessenten begonnen werden.
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Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich das betreffende Haus in einem vorzeigbaren Zustand befindet – sprich: potenzielle Renovierungsarbeiten sollten abgeschlossen sein, um eine gute Verhandlungsbasis zu ermöglichen. Sobald die Besichtigungen abgeschlossen wurden und Sie als potenzieller Verkäufer sich mit einem Interessenten auf einen passenden Preis geeinigt haben, können Sie mit dem Aufsetzen des Kaufvertrags beginnen.
Dieser wird dann beim Notar – im Beisein mit Ihrem potenziellen Käufer – beglaubigt und damit finalisiert. Der Käufer verpflichtet sich durch die Unterzeichnung des Kaufvertrags dann zur Zahlung des Kaufpreises und Sie zur Übergabe des Hauses.
Sind alle notwendigen Schritte eingeleitet wurden und der Hausverkauf wurde durch die Unterzeichnung des Kaufvertrags notariell beglaubigt, so geht es in der letzten Phase zur schlussendlichen Objektübergabe. Diese findet dann statt, sobald Ihr potenzieller Käufer den vollen Kaufpreis für das von Ihnen erworbene Haus gezahlt hat.
Die Abwicklung Hausverkauf wird dann durch die Schlüsselübergabe sowie die Aushändigung diverser Unterlagen abgeschlossen. Damit gilt das Haus als übergeben und der Hausverkauf als erfolgreich abgeschlossen.
Da es sich beim Thema Haus verkaufen Ablauf um ein umfangreiches Projekt handelt, für welches den Betroffenen oftmals deutlich die Zeit fehlt, kann und sollte in diesem Zusammenhang auf einen erfahrenen und gut vernetzten Immobilienmakler Hannover zurückgegriffen werden.
Dieser bietet ein Komplettpaket aus verschiedenen Leistungen, angefangen bei der Zusammenstellung von Dokumenten, der Erstellung verkaufsförderlicher Inserate sowie Annoncen sowie der Organisation von Objektbesichtigungen mit seriösen Interessenten im privaten und gewerblichen Umfeld. Gleichzeitig kann dieser dem potenziellen Hausverkäufer umfassende Beratungen in puncto Haus verkaufen Tipps und Tricks mit auf den Weg geben.
Darüber hinaus besitzt dieser in der Regel eine ausgezeichnete Fachkenntnis über die jeweilige Region und stellt daher vor allem hinsichtlich der Berechnung von Objektpreisen ein adäquater Ansprechpartner daher. Denn zur Berechnung der erzielbaren Verkaufspreise nutzt dieser offiziell anerkannte Berechnungsverfahren wie zum Beispiel das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren sowie das Sachwertverfahren.
Entsprechend bietet ein Makler einen vorteilhaften Service für potenzielle Hausverkäufer, der diesen unterm Strich viel Zeit und Geld einspart. Um die Frage „Warum Makler?“ noch genauer beantworten zu können, soll der folgende Abschnitt über die zeitlichen und monetären Komponenten des Hausverkaufs per Makler oder per Eigenverkauf aufklären.
Die folgende Tabelle soll den Leser einmal über sämtliche Stadien des Hausverkaufs, inklusive der zeitlichen und kostenmäßigen Anforderungen aufklären. Dabei soll zum einen Fragen wie zum Beispiel Wie lange dauert es ein Haus zu verkaufen? beantwortet oder detaillierte Checklisten Immobilienbesichtigungen aufgezeigt werden:
Maßnahme | Kosten | Zeitaufwand (mit/ohne Makler) |
---|---|---|
Vorbereitungsphase | Grundbuchauszug (10-15 Euro), Lageplan (15 bis 60 Euro je nach Größe), Berechnung der Wohnfläche beim Bauordnungsamt (zwischen 150 und 250 Euro), Auszug aus dem Baulastenverzeichnis (15 bis 50 Euro), Energieausweis (circa 300 Euro), Werbeetat Online-Portale für Immobilien (circa 50 bis 100 Euro), professionelle Objektfotos (300 bis 500 Euro) | circa 1 bis 2 Wochen im Alleingang, beziehungsweise 3 bis 4 Tage über einen Makler |
Organisation & Durchführung Besichtigungstermine | keine, gegebenenfalls Telefonkosten oder Kosten für Reinigungskraft zur gezielten Aufbereitung des Hauses | circa 3 bis 4 Monate im Alleingang, beziehungsweise 1 bis 2 Monate über einen Makler |
Notarielle Beurkundung | circa 1,00 bis 1,50 Prozent des Verkaufspreises (anteilig vom Käufer und Verkäufer zu zahlen), davon rund 0,50 Prozent für die Grundbuchumtragung | circa 1 Woche im Alleingang, bis adäquater Termin zustande kommt, beziehungsweise 3 bis 4 Tage über einen Makler |
Objektübergabe | gegebenenfalls Anfahrtskosten sowie Kosten für Ordner und Mappen zum Einheften der Unterlagen (circa 5 bis 10 Euro) | circa 1 Woche, bis beidseitig funktionierender Termin zustande kommt, beziehungsweise 1 bis 2 Tage über einen Makler |
Für den Makler selbst fallen in der Regel Maklerprovisionen in Höhe von 3,00 bis 7,50 Prozent des erzielten Verkaufspreises an. Diese müssen auch erst dann vom Verkäufer bezahlt werden, sobald es tatsächlich zu einem erfolgreichen Verkaufsabschluss kommt. Entsprechend werden die Provisionskosten dann mit dem erzielten Verkaufspreis gegengerechnet, sodass es hier zu keinen zusätzlichen Ausgaben für den Verkäufer kommt.
An dieser Stelle sei noch zu erwähnen, dass man per Gesetz nicht mehr um die Ausstellung eines Energieausweises beim Hausverkauf herumkommt. Die Thematik Haus verkaufen ohne Energieausweis wird vom Gesetzgeber de facto mit einem Bußgeld in Höhe von 15.000 Euro bestraft – von den neuen Regelungen sind Baudenkmäler sowie Wohngebäude mit weniger als 50 Quadratmeter Nutzungsfläche jedoch ausgenommen.
Diesbezüglich können Sie als potenzieller Hausverkäufer am besten heute noch Kontakt mit dem freundlichen und hilfsbereiten Team eines Immobilienmaklerbüros aufnehmen.
Ein Makler hilft dem potenziellen Hausverkäufer also dabei, den eigenen Hausverkauf optimal über die Bühne zu bringen. Gleichzeitig sorgt dieser für einen bestmöglichen Ablauf und einen reibungslosen Verkauf, der unterm Strich oftmals einen deutlichen höhere Verkaufspreis zur Folge hat. Zusammenfassend bietet ein Makler dem potenziellen Hausverkäufer also folgende Vorteile:
Es ist daher unbedingt anzuraten, beim Hausverkauf auf einen erfahrenen und kompetenten Fachmann in puncto Immobilien sowie Verkauf zu setzen.
Lassen Sie sich zunächst auch gern kostenlos und unverbindlich beraten und sparen Sie insgesamt sehr viel Zeit durch diese vorteilhafte Dienstleistung. Unterm Strich erzielen Sie zudem wesentlich bessere Verkaufspreise, als im Alleingang. Daher sollten Sie bei dieser Entscheidung nicht mehr länger zögern!